Technische Innovationen sind der Schlüssel zum Ausbau der Vorreiterrolle der deutschen Industrie. Kleinen und mittelständischenen Unternehmen (KMUs) kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Heutzutage wird die Entwicklung von innovativen und zuverlässigen Produkten durch den Einsatz von CAE-(Computer Aided Engineering)-Methoden unterstützt und oftmals auch erst ermöglicht. Eine der wichtigsten CAE-Methoden, die meist eine enorme Menge an Hardware-Ressourcen und entsprechendes Know-how für die Konfiguration und Administration erfordert, ist die computergestützte Simulation. Cloud-Technologien bieten hier die, besonders für KMUs, attraktive Möglichkeit, benötigte IT-Ressourcen ohne Investitionen in Hardware, Software und Personal zuverlässig zu nutzen.

Allerdings sind solche Unternehmen oft nicht bereit oder befugt, sensible Daten auf den Ressourcen großer und anonymer Cloud-Anbieter zu verarbeiten. Daraus resultiert ein großes Marktpotenzial für kleinere Rechenzentren, die nicht nur die lokale Verarbeitung und Speicherung von Daten nach deutschem Recht garantieren, sondern auch für individuelle, persönliche Unterstützung zur Verfügung stehen.

Das Projekt Cloud4E – Trusted Cloud Computing for Engineering  erforschte und entwickelte wesentliche Voraussetzungen für die Bereitstellung von Simulationslösungen auf Ressourcen regionaler Cloud-Anbieter. Im Rahmen des Projekts wurde ein  Software-Stack definiert und umgesetzt, der eine einfache Portierung bestehender Simulationssoftware zu einem Cloud-Service ermöglicht. Dazu arbeiteten ein lokales Rechenzentrum (GWDG aus Göttingen), ein Anbieter von Simulationssoftware (ITI aus Dresden) und ein mittelgroßer Dienstleister für FEM-Simulationen (ERAS aus Göttingen) eng mit zwei Forschungsinstituten (Fraunhofer IIS/EAS aus Dresden und Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) zusammen.

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Die Projektlaufzeit betrug drei Jahre (1. Februar 2012 – 31. Januar 2015)

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